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Jagd |
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Die
Jagd dient vorwiegend dem Natur- und Landschaftsschutz. Die Jäger hegen
und pflegen
nicht nur den Wildbestand, sondern sind auch oft die einzigen Menschen,
die die alten Pfade notdürftig offenhalten, die Vegetation zurückstutzen,
sie
mähen, beschädigte Passagen herrichten, gefährliche Stellen mit Sicherungen
versehen und Unterkünfte unterhalten. Ihre aufwändige Arbeit ist daher
grundsätzlich positiv zu beurteilen.
Manchmal
stösst
man auf aufgeschlossene, auskunftsfreudige Männer, die sich über
Besuche auf den von ihnen genutzten Wegen und Unterkünften freuen.
Mit unerfreuliche Begegnungen sollte man jedoch gleichermassen rechnen:
Auch ausserhalb der Jagdsaison stelle man sich
auf verschlossene
Unterkünfte
ein, durchaus
auch offizielle Rifugi
(Foto rechts!). In reinen Jägerunterkünften, auch wenn sie ganzjährig
dem Passanten offen stehen - sie sind in der Datenbank
dieser Website mit
dem
Hinweis
"Einschränkungen
in
der
Jagdsaison"
versehen
- haben selbstverständlich Jäger jederzeit Vorrang. In den anderen
Unterkünften trete man gegebenenfalls selbstbewusst auf, lasse sich
nicht abwimmeln, und orientiere anschliessend den Eigentümer über
die Vorkommnisse. Viele Jäger sehen es nicht gern, wenn man "ihre" mühsam
freigehaltenen Pfade begeht. Den dahinterstehenden Gedanken, die Angst
um die
Jagdgründe, vermag der Alpinist allerdings nur schwerlich nachzuvollziehen.
Aus diesem Grunde rechne man auch jederzeit mit unpräzisen, gar keinen
oder gar gezielten Fehlauskünften. Es empfiehlt sich, in der Jagdsaison
mehrtägige Touren sehr sorgfältig in Bezug auf die Wahl der Unterkünfte
zu planen. Dem Unerfahrenen sei in dieser Periode der komplette Verzicht
auf
Unternehmungen
abseits der offiziell bezeichneten Wanderwege empfohlen.
Die Hochjagd dauert im Tessin vom 1. bis 20.September,
in Graubünden vom 1. bis 30.September
(mit einer siebentägigen Unterbrechung in der Woche vor dem eidgenössischen
Bettag) und im italienischen Piemont vom
1.Oktober bis 30.November.