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Valle del Salto |
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Langes,
wenig besuchtes Seitental des Vallemaggia.
Es verzweigt sich bei Canaa in seine beiden Quelläste Val di Foo und
Val Brusada,
die beide hier ebenfalls beschrieben werden. Südlich schliesst sich das benachbarte
Val
di
Gei an.
Es existieren zwei Talwege, zunächst sei der nördliche, welcher ins Val
di Foo und nach Antrona führt, beschrieben: Von Maggia Dorf gelangt man
auf langen Steintreppen zum Oratorium, wo man auf kühner Bogenbrücke
auf die andere Seite des Riale del Salto wechselt. Von hier führt der
recht gute Talweg zunächst bis La Doa, wo zwei gute Abzweigungen
bestehen, die beide in guter Qualität nach Marena führen. Dort rechts
abzweigend gelangt man weiter nach Cagitt, wo ein verfallener Pfad von
Ceir einmündet. Vom Sattel in Cagitt führt ein überwucherter Pfad
geradewegs gegen P.1344 hinauf, wo er in guter Qualität nach Setmeo
weiterführt und ins Val di
Coglio eintritt.
Der Talweg setzt sich in weiterhin guter Qualität über Canaa fort, wo
eine Verbindung zum anderen Talweg besteht. Man erreicht Foo, wo eine
Abzweigung nach Foo di sopra existiert. Von dort lässt sich weglos
bis auf die Alpe Morisciöi weitersteigen. Auf dem Pfad im Tal wird Triep
erreicht, wo eine Abzweigung nach Gramalena (das auch direkt von
Antrona erreicht wird) und Sassel Bianco hinaufführt. Kurz nach dieser
Abzweigung erreicht man im Tal Antrona oder Marsciöi, die auch
untereinander verbunden sind. In Marsciöi beginnt ein relativ guter,
aber schmaler Pfad der zu den Ruinen bei P.1467 ansteigt, und sich als
gut sichtbare Pfadspur auf die Alpe Rebi fortsetzt. Ein anderer Pfad
führt von Marsciöi hinüber nach Sella und zum Talweg des anderen
Quelltals - des Val Brusada - dem wir uns im folgenden zuwenden. Vorher
sei noch erwähnt, dass es zwar auf verschiedenen Routen möglich ist,
von Antrona in den Talschluss des Val di Coglio zu
wechseln, das Gelände ist jedoch nirgends besonders einfach: Am
besten müht man sich das Val di Laor hinauf, wo man über den Sattel
östlich des Pizzo Verde hinüberwechselt.

Valle del
Salto von der Alpe Rebi, 4.Juni 2004
Foto: Manuel Haas
Von Maggia Dorf geht man am Oratorium vorbei nach Ovia, wo ein erster
von drei verschiedenen Pfaden nach Aiarlo abzweigt, die sich alle in
gutem bis akzeptablen Zustand befinden. Für Details siehe die
Landeskarte. Die kurze Abzweigung nach Ringio passierend erreicht man
die Brücken bei P.746, wo es links zum anderen Talweg, rechts nach
Chignoi und zur Ruine bei P.1060, möglicherweise bis nach Costa dal
Lung geht. Auf dem Talweg geht es steil nach Maiasco hinauf, wo man
links über Sella nach Antrona hinübergelangt. Auf diesem Pfad befindet
sich in Sella die Abzweigung zu den Hütten von Sommasesco. Man kann
über den Rücken von Sella auch nach Costa hinaufsteigen, von wo einst
ein Pfad nach Pianca am Laghetto hinüberführte. Diese Routen wurden
aber von mir noch nicht aufgesucht.
Zurück nach Maiasco: Der Talweg führt in recht guter Qualität weiter
auf die Alpe Deva und zum unteren Stafel der Alpe Masnee (P.1838).
Rechts gelangt man auf gutem Pfad in Kürze zum Passo Deva, wo man ins Val Verzasca absteigen kann. Geradeaus auf
verfallenem Pfad zum oberen Stafel von Masnee (P.2063), wo eine eher
gute
Pfadspur über die Wasserscheide zur Alpe Scimarmòta di sopra (P.2064)
leitet, von der man ins Val
d'Osura gelangt. Zuletzt führt nach links ein Pfad von Masnee zum Laghetto
und
zu den Ruinen
von Pianca.