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Passo del Rampi, R1511

[von Frank Seeger, 11.02.2006]


EB (T5-)

Die Schwierigkeitsbewertung „EB, WS (von Pian Tasìn)“ ist nicht korrekt. Sobald man auf P2366 am NE-Grat des Basal eingetroffen ist, umgeht man einen brüchigen Turm etwas absteigend auf der S-Seite. Dabei übersteigt man ein Mäuerchen, das vermutlich die Schafe davon abhalten sollte ins Val Verzasca zu wechseln. So gelangt man in eine schwache Einsattelung jenseits des brüchigen Turms und folgt von dort ohne grosse Schwierigkeiten dem weiteren Gratverlauf. Korrekte Bewertung: T5-


[Kommentar von Manuel Haas vom 12.02.2006:]

Wunderlicherweise schrieben Lisibach und Kutzner im SAC Jahrbuch von 1902, dass sie den Turm auf der Nèdro-Seite heikel umklettert hätten, und weiter:
"Sehr wahrscheinlich war der Passo Ramf, besonders diese Stelle, früher viel leichter passierbar und ist erst in den letzten Jahren durch die verwitterung des Hauptgrates sowie durch starke Erosion schwierig geworden. Durch Absprengen des in seiner Basis ca. 7 m2 messenden Gendarmen könnte hier ohne grosse Kosten eine praktikable Verbindung geschaffen werden."


[Kommentar von Frank Seeger vom 12.02.2006:]

Die Situation vor Ort scheint infolge Erosion häufig zu ändern. Ein Begeher berichtet erneut von veränderten Bedingungen.

[zuletzt editiert am 15.02.2006]


[Kommentar von Reto Rufer vom 28.10.2008:]

Stand 26. Oktober 2008: Der Passo del Rampi ist gut gangbar, allerdings auf 50m doch eher T5-: Zuerst auf offensichtlicher Route rechts des V. della Iametta hinauf gegen den Grat (NE-Grat des Basal). Unter der Grathöhe teilt sich der Graben des V. della Iametta in zwei Äste, dazwischen liegt ein Sporn, der auf dem Grat in einem Felsturm gipfelt. Kurz vor der Grathöhe links absteigend in den ersten Graben queren zu den Resten eines Mäuerchens. Darüber hinweg und auf dem besagten Sporn einige m empor und auf einem etwas exponierten Band wieder links haltend traversierend und treppenartig gestuft hinauf in die Gratscharte am Anfang des zweiten Grabens. So umgeht man letztlich den genannten Felsturm recht problemlos; auch glaube ich nicht, dass diese grasig-schrofige Passage überdurchschnittlich erosionsgefährdet ist. Von da zuerst einige m über die etwas luftige, felsige Gratschneide (hier u.U. Veränderungen durch Felsausbrüche?), bis diese in einen breiten, problemlosen Rücken übergeht, der einfach auf den etwas gar von Schafen verschissenen Gipfel des Basal führt.



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