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Forcarella di Lago über Canvasgia, R968

[von Moritz Vögeli, 10.10.2007]


Variante Biasca – Fracion [T2]: bei der oberen Kirche links hinauf und in der ersten Kurve zehn Meter gerade hinauf: hier beginnt der vielbegangene Sentiero dei Motti nach Fracion.

Variante Pizzigüd – Monte del Tredas [T5]: Auf Pizzigüd steht ein kleiner, vom Tal nicht sichtbarer Stall, der vom Herbst bis in den Frühling auf dem Weg nach Nadro sichtbar ist. Auf dem Sentiero dei Motti, bis unterhalb der Rippe von Pizzigüd ein Bachbett gequert wird; kurz davor beginnt der Aufstieg. Die felsige Rippe weist eine markante Kerbe auf, durch diese wird mal im Grund, mal rechts davon aufgestiegen. Wo die Kerbe ausläuft nach links und auf Pfadspuren immer links der Kante zum Stall. Weiter gerade hinauf, bis ein Felszahn den Weiterweg versperrt, diesen links umgehen und auf Pfadspuren unter Wandstufe nach links traversieren. In gleicher Richtung ansteigen, dann biegen die Spuren scharf nach rechts und verlieren sich. Ziel ist eine Gruppe von riesigen uralten Kastanien: zuerst rechts ansteigend zu Kante, dann über gut gestuften Fels einige Meter hinauf und wieder nach links zu den Kastanien, wo ein horizontaler Weg zum schon aus dem Tal sichtbaren hellen Stall beginnt. Hier gerade hinauf, an Ruine vorbei zur Traverse zum Monte del Tredas.

Variante Bigherell – Parnighei [T3]: Unterhalb des Hauses auf 1100m [Unterteil Stein, Oberteil Holz] nach rechts, wo im Wald drei weitere Gebäude zum Vorschein kommen; hinter dem letzten beginnt der alte Weg, der bei der markanten Ruine von Parnighei [1220m] den Hauptweg wieder erreicht.

Variante Bigherell – Püpon – Canvasgia [T3]: Wer auf dem Hauptweg weitergeht, findet bei der dritten Kehre gegen die Schlucht eine Wegspur, die zu den untersten Häusern im Nordwesten von Canvasgia und weglos über Wiesen wieder zum Hauptweg führt. Sie passiert einen gewaltigen Felsturm [Ol Püpon, Punkt 1164m], der sich vor rund hundert Jahren von der darüberliegenden Wand abgespalten hat und sich auf langsamer Talfahrt befindet.

Variante Canvasgia – Piansgera [T3]: Unter den Häusern von Canvasgia durch immer leicht ansteigend mit herrlichem Tiefblick zum untersten Haus auf Piansgera und gerade hinauf zum Hauptweg.

Variante Piansgera – Möt – Piancra Bella – Motta Bella – Alpe di Lago [T5-]: In Piansgera auf der Kante gerade hinauf auf kleine Terrasse [Pian di Ücéi] und auf Wegspuren linkshaltend hinauf in den Wald. Bei einem umgestürzten Baum verlieren sich die Spuren, es geht aber in gleicher Richtung weiter bis auf den Grat, dann über diesen zum Gipfel des Möt [1870m]. Auf dem Grat ein Stück zurück, bis gegen Compiett wenige Meter in flacheres Gelände abgestiegen werden kann, wo eine Wegspur zum Sattel zwischen dem Möt und der Piancra Bella führt. Zuerst leicht ansteigend rechtshaltend weiter, dann über eine kleine Felsstufe nach links auf Pfadspuren zur Piancra Bella, wo 50 m links der Hütte ein Weg beginnt, der sich auf einer steilen Weide verliert. Diese hinauf bis unter einen Felsturm, der links umgangen wird, dann 30 m steil durch eine erdige Rinne hinauf zum Sattel hinter dem Turm. Von hier führt eine ununterbrochene Pfadspur bis zur Alpe di Lago.

Variante Compiett – Piancra Bella – Alpe di Lago [T4+]: Die Piancra Bella lässt sich auch von der Alpe di Compiett erreichen: beim Brunnen rechtshaltend steil hinauf ans oberste Ende einer Lichtung, wo der Weg beginnt, der sich in einer offenen Weide unter einer Felswand verliert. Am linken Rand 50 m aufsteigen und auf Pfadspuren linkshaltend zur Kante, über welche die Piancra Bella erreicht wird.

Variante Alpe di Compiett – Alpe di Chierisgev – Höhenweg von der Alpe di Tongia zur Alpe di Lago [TI3, 970, T3]: Über die Brücke gerade hinauf zu den untersten Bäumen links der gewaltigen Bachrunse, die hier gequert wird. Hier beginnt ein vielbegangener Weg, der im oberen Teil anders als auf der LK 1:25000 eingezeichnet im oberen Teil weiter westlich über den sanften Rücken nördlich von Punkt 1773m verläuft. Über die Kante weiter zum oberen Ende der Weiden. Hier nicht den Pfadspuren nach rechts folgen, sondern kurz weglos links hinauf, wo die stellenweise wenig ausgeprägte Pfadspur zum Höhenweg von der Alpe di Tongia zur Alpe di Lago führt.

Variante In di Dross – Alpe di Dross – Höhenweg von der Alpe di Tongia zur Alpe di Lago [T4-]: Diese Variante zweigt dort rechts ab, wo der Normalweg den Talbach quert [In di Dross, 1780m]. weglos durch Buschwerk rechts hinauf zur Alpe di Dross mit Resten eines Wohn- und Stallraums unter einem gigantischen Felsblock [sprügh]. 30 m höher beginnt eine durchgehende Pfadspur, die auf der Höhe der Ruinen der Alpe di Sprügh auf den Höhenweg von der Alpe di Tongia zur Alpe di Lago trifft

Die Route über Canvasgia lässt sich mit Route 970 über Negressima kombinieren, über den gut unterhaltenen Verbindungsweg Alpe di Compiett – Raiada – Negressima / Alpe di Tongia [T3].

Variante: Raiada – Tongia direkt [T4+]: Von den Ruinen der Raiada weiter, bis der Wald heller wird. Die Pfadspur, die links abbiegt, verliert sich bald. Rechtshaltend weiter, immer etwas links der Kante zu Trümmerfeld. Bei grossen Blöcken am oberen rechten Rand auf Pfadspuren hinunter in eine Mulde und auf der anderen Seite hinauf zur Alpe di Tongia.

[zuletzt editiert am 17.10.2007]



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