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Forcarella di Lago über Negressima, R970

[von Moritz Vögeli, 12.10.2007]


Der untere Teil der Route ist von Biasca aus einsehbar: bei der Kapelle der Santa Petronilla gegenüber dem Bahnhof zuerst gerade, dann schräg nach rechts hinauf auf ein bewaldetes Band, das über die gewaltige herzförmige Wand der Val Alta verläuft; über der Mitte der Wand geht es in Kehren gerade hinauf, bis am Horizont nach links gequert wird zum höchsten Punkt der Kuppe; hinter den toten Bäumen, die hier in den Horizont ragen, steht der von unten nicht sichtbare Alpstall von Scighignèra [Punkt 1186m].

Oberhalb der Alpe di Tongia [Punkt 1809m] sind die Wegverhältnisse etwas verwirrend, und wer ohne das Kartenblatt 1293 Osogna unterwegs ist, hat ein Problem: Ein Weg führt links hinauf gegen die Alpe di Chierisgev; diesem folgt man bis zu einer kleinen Ebene, wo eine Wegspur scharf rechts abbiegt; in einer leicht ansteigenden Traverse erreicht man eine Waldlichtung mit der Ruine des Stabi Vecc [1885m], die auf der Karte nicht eingezeichnet ist; bei dieser gerade hinauf, wo der Weg zur Alpe di Lago wieder ausgeprägter wird. Der alte direkte Weg von der Alpe di Tongia zum Stabi Vecc existiert nicht mehr. Die bei Nässe heikle Stelle im letzten Aufstieg zur Alpe di Lago ist mit einer Kette entschärft.

Die Route Capanna Cava – Negressima – Biasca ist in Alpinwandern Tessin: Einsame Touren südlich des Gotthards, Etappe 29, nicht korrekt beschrieben, und auch andere als die Autoren des Führers gehen hier falsch. Die Route verläuft über den Grat der Spiancri zu Punkt 1971 mit schöner Aussicht, wo zur Ruine des Stabi Vecc abgestiegen wird; hier nach rechts zum Weg, der von der Alpe di Chierisgev zur Alpe Tongia führt. Dort hundert Meter in südlicher Richtung, wo bei einem grossen Steinmann der Abstieg nach Negressima beginnt.

Früher gab es einmal eine Passerelle, auf der die Gleise beim Bahnhof überquert werden konnten, heute muss etwas improvisiert werden [T6-]. Durch die Unterführung zu Gleis 3, den Rangierverkehr beobachten, warten, bis ein Zug von Norden vorbeigefahren ist, kontrollieren, dass kein Zug von Süden kommt, dann die Gleise mit der nötigen Vorsicht überqueren, Auf der Strasse nach links am Wasserfall vorbei bis vor ein kleines Transformatorenhäuschen rechts der Strasse; hier beginnt ein steiler Weg gerade hinauf zur Kapelle der Santa Petronilla.

[zuletzt editiert am 26.08.2009]



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