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Valle del Chignolasc



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Steiles, wenig besuchtes Seitental des Vallemaggia. Eine abschnittsweise sehr steile Fahrstrasse führt bis in den Talgrund hinter der Wallfahrtskirche Madonna del Monte.

  Madonna di Monte
  Madonna di Monte, 25.Oktober 2014
Man gelangt vom Strassenende auf einem der beiden in der Landeskarte eingezeichneten recht guten Pfade über Piano di sopra oder über Airedo nach Airón. Ein eher guter Pfad zweigt von hier auf die Costa Piana ab. Der Talweg beginnt sich indessen hier um 120 Meter abzusenken, um den Ri del Chignolasc zu überschreiten und jenseits in bescheidener Qualität, aber inoffiziell markiert, nach Corte del Chignolasc hinaufzuführen. Insbesondere im Abstieg achte man auf den Wegverlauf und die angebrachten Markierungen. Einst verlief der alte Talweg direkt von Airedo via P.1378 hierher, einige Abschnitte sind zwar noch erhalten, werden aber nicht mehr begangen. (Madonna di Monte - Airedo - Airón - Corte del Chignolasc 4:00, T4)

Etwas über den Hütten von Corte del Chignolasc führt links ein altes Wegtrassee zu P.1889, von wo man nach Stalètt im Val Serenello gelangt. Von Corte del Chignolasc geradeaus erreicht man auf Pfadspuren den Lago di Chignolasc und geht weglos weiter auf die Bocchetta di Spluga, die den Übergang ins Valle di Giumaglio und ins nahe Rifugio Alpe Spluga vermittelt. Alternativ lässt sich von der Bocchetta problemlos die Punta di Spluga erreichen, von der sich ein alter Pfad in die Alpe di Carpagnasca und nach Someo absenkt. Auch die Costa dei Russi lässt sich auf Pfadspuren überschreiten.

In die orografisch rechte Talflanke gelangt man auf einem eher bescheidenen Pfad von Madonna di Monte aus, der über Tör oder über Cròsa bis Faidasc führt. Über den Aufstieg nach Costa fehlen Details. In Faidasc, das wegen eines schiesswütigen Jägers mit Vorsicht zu passieren ist, setzt sich der Talweg in mässig guter Qualität durch wildes Gelände zur Vereinigung der beiden Talbäche, ca 1180m, fort. Ein direkter Weiterweg Richtung Corte del Chignolasc ist von hier aus nicht möglich. Vielmehr ersteigt man die orografisch linke Talflanke (Steinmänner, Treppenreste) und gelangt auf schwachen Spuren zu P.1378 hinauf, wo die alte, weitgehend verschwundene Mulattiera von Airedo nach Corte del Chignolasc hindurchkam. Es ist jedoch recht mühsam ihr über den Talbach hinweg zu folgen, so dass es ratsamer sein kann, zum von Airón herabkommenden Pfad aufzusteigen. Von der erreichten Stelle südlich über der Vereinigung der Talbäche führt eine verblassende rosa Markierung über Wegreste, die zum Schluss sehr deutlich und grosszügig werden, nach Airedo. (Faidasc - Corte del Chignolasc 3:00, T5- resp. Faidasc - Airedo 1:30, T5-)

Valle del Chignolasc  
Valle del Chignolasc, 15.September 2003
Foto: Manuel Haas
 
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