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Val di Coglio



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Langes, wenig besuchtes Seitental des Vallemaggia. Es ist im unteren Bereich mit dem Valle di Giumaglio vereinigt, das separat beschrieben wird.

Val di Coglio von Dorca
Val di Coglio von Dorca, 25.März 2009
Foto: Christine Becker

Der alte Talweg verlässt Coglio und führt in eher bescheidener Qualität durch eine eindrückliche Schlucht nach Vasasca. Einfachere Alternativzugänge bestehen über Spin - Pian Brusate oder über Camusegn - Cunfree auf mehrheitlich guten Pfaden. Von Cunfree über Corte del Prèvat (P.1014) - P.1185 führt der alte, grossteils noch sichtbare Pfad auf die Alpe Ruscada, von wo ein besserer Weg bis auf die Alpe Morisciöi führt. Morisciöi lässt sich auch auf gutem, neuen Pfad von Spin via Tasmei und Setmeo erreichen.

Von Cunfree führt ein anderer, nicht ganz einfacher Pfad oberhalb der Staumauer hindurch und weiter nach Dorca, wo man links auf eher gutem Weg zum Talweg ins Valle di Giumaglio gelangt, die Überquerung des Riale di Giumaglio kann bei hohem Wasserstand Schwierigkeiten bereiten. Geradeaus führen Pfadspuren an verschiedenen Ruinen vorbei bis zu P.1385.

Zurück nach Vasasca: Links führt ein verfallener Pfad zu den Ruinen von P.968, während der Talweg in zumeist akzeptabler Qualität und in teilweise wildem Gelände über Stil und Tecc di Pepa nach La Valle hinaufzieht. Hier befindet sich ein Wegweiser: Rechts führt der gute und markierte Pfad steil nach Marcio hinauf und weiter über die Alpe Ruscada bis zur Alpe Morisciöi. Geradeaus erreicht man auf zunehmend schlechter werdenden Pfad die schöne Alpe Cuasca. Kurz vor den Hütten führt links abzweigend eine gute Pfadspur über die Hütte P.1670 auf den Passo dei Due Laghi (P.2070), über den man ins Valle di Giumaglio gelangen kann.

Val di Coglio
Val di Coglio von der Alpe Cuasca, 5.Juni 2004
Foto: Manuel Haas

Über den Hütten von Cuasca führen verschiedene Pfadreste auf die verschiedenen Weiden der Alp, auf einzelnen davon erreicht man fast die Wasserscheide zum Val d'Osura. Von Cuasca nach Süden führt ein anfänglich recht guter Pfad über P.1663 gegen den Pizzo Verde, in dessen Flanke er sich verliert. Man kann durch Alpenrosen den Sattel im Osten dieses Gipfels erreichen, von wo sich verschiedene Möglichkeiten auftun: Auf einem Schafpfad über den Grat auf den Poncione di Piancascia oder auf einem anderen Schafpfad in langer Querung unter dem Pizzo Dromegio hindurch zu P.2137 und von dort entlang des Grates auf die Alpe Scimarmòta di sopra (P.2064), wo der Abstieg ins Val d'Osura möglich wird. Eine dritte Möglichkeit besteht, indem man vom genannten Sattel am Pizzo Verde mühsam direkt ins Val di Laor absteigt, und damit Antrona im Valle del Salto erreicht.

Verbleibt Corona Bianca zu erwähnen: Der Zugang von La Valle ist auf einem alten Pfad möglich, Details fehlen. Alternativ gelangt man von P.1831 über P.1879 auf Wegresten dorthin. Der Weiterweg bis auf den Gipfel des Pizzo Coca bereitet keine besonderen Probleme.

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