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Val de la Forcola
 



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Langes, gelegentlich besuchtes Seitental der Mesolcina.

Der gute Talweg führt von Druna an der kurzen Abzweigung nach Ormera vorbei auf die grosse bestossene Alp de Crasteira. Auf Pfadspuren gelangt man in den wenig dahinter liegenden Pian de Onch, wo sich die Abzweigung über den Pont de la Vachen zur Alpe Corn (P.1971) befindet. Dieser Pfad ist in bescheidenem Zustand, aber noch durchgehend erkennbar. 70m unterhalb Corn mündet der alte verfallene Weg von Fep ein. Er befindet sich augenscheinlich in sehr schlechtem Zustand, wurde von mir aber noch nicht rekognosziert. In Corn geht man zunächst links weiter, trifft dann auf eine Weganlage und erreicht auf den anschliessenden Pfadspuren die Terrasse von P.2284, wo erneut eine Pfadspur von Fep einmündet. Diese soll sich in etwas besserem Zustand befinden als die untere. Von der Terrasse kann man ohne grössere Probleme weglos auf den Piz Pombi steigen oder über P.2576 zum Porton del Pombi hinübergehen. Von Corn lässt sich ferner über einen steilen Hang das Hängetal von Fredolan erreichen.

In Pian de Onch setzt ein guter Weg an, der auf die Alp de Quarnei führt. Von hier kann man hart rechts auf einen recht guten Pfad nach Poz (P.1842) einschwenken, das früher auch direkt von Pian de Onch erreicht wurde. Über den Piz de Cogol - Piz Stabiuch - Baitel de Cogol lässt sich eine nicht ganz einfache Verbindung mit der Alpe Orbel (P.1579) über dem Val de Montogn herstellen. Von Quarnei führen schwache Trittspuren mit sporadischen Markierungen durch nasses Gelände auf den Pass di Campel Alt, der den Übergang ins Val de Campel vermittelt. Dieses Tal ist beim Val Gamba beschrieben. Geht man von Quarnei nach links, so trifft man auf einen guten Pfad, der den Ri de la Forcola überschreitet, um sich bald danach in den Hängen von Piancan dei Scepon zu verlieren. Er setzte sich früher bis zum Laghet de Lughezzasca und den Ruinen der gleichnamigen Alp fort und ist nur noch im oberen Teil vorhanden. Man steigt in das letzte von drei Couloirs der begrenzenden Felswand unter P.2282 und findet unmittelbar in dessen Abschluss - unter einem höhlenartigen Dach - eine Wegfortsetzung nach links über Felsstufen, die den Durchschlupf bis zum See erlaubt.

Panorama vom Piz de Campel

Pizasc
Pizasc und Forcola, 6.Dezember 2003
Foto: Manuel Haas

Von Quarnei folgt man den markierten Pfadspuren bis in die Forcola, die den Übergang nach Italien eröffnet. Vom Pass di Campel Alt kommend, kann man auf anderen sporadischen Pfadspuren direkt nach Paligneira hinübergehen. Von P.1972 führte einst ein Pfad in die Bocchetta de Lenden, das Trassee ist an einzelnen Stellen noch sichtbar. Von der Forcola führt hingegen ein guter und markierter Pfad ebenfalls in die Bocchetta.

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