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Valle di Lodano
 



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Gelegentlich besuchtes Seitental des Vallemaggia.

Alpe Confeda  
Alpe Confeda, Pizzo Cramalina, 1.November 2014
 
 
Der offiziell markierte Talweg beginnt in Lodano und führt über Castello bis auf die Alpe Canaa und weiter nach Alpe Confeda oder den Passo della Bassa. Ein alternativer Wanderweg führt via Sassalt (LK: Sassalp) und Alpe di Pii ebenfalls nach Canaa. In Alpe di Pii kann man ins benachbarte Val Busài wechseln. Unter Benutzung der Übergänge im Talschluss gelangt man in die Nachbartäler Valle del Soladino, Valle di Vergeletto und Valle Onsernone. Im Süden grenzt das Valle di Lareccio an.

Der Von Giumaglio nach Córt la Lòpra und Soláda d'Zótt (LK: Solada) führende Pfad wird nur noch wenig begangen und ist in bescheidenem Zustand. Heutzutage geht man hauptsächlich von Ronchi nach Solada. Bei der Wegverzweigung auf 590m, bekannt als Pianéll la Còsta, gelangt man rechts nach Ca di Fransciói und Córt la Lòpra. Auf einem Stein am Pianéll la Còsta erinnert ein altes Eisenkreuz an Marianna Pazzaglia, verunglückt im Santée du Scinc', der einst Soláda d'Zótt mit Ball la Splüia, ein grosses Sprügh, das sich auf halbem Weg nach Erta befindet, verband.

Unterhalb von Erta, an der Stelle mit der Bezeichnung Pioda della Serta, zweigt am Talweg ein nicht mehr häufig benutzeter Weg durch eine steile Rinne mit dem Namen Büsgian nach Soláda d'Zóra (LK: Solà) ab. Bei der Höhenkurve 760m dieses Weges existiert eine Abzweigung zu den Ruinen von Erta. Man kann von hier weglos gerade den Hang hinaufsteigen und trifft bald auf den verbindenden Wanderweg von Solada di Sopra nach Castello. In Soláda d'Zóra existiert eine gute Abzweigung zu den hergerichteten, aussichtsreichen Hütten von Sascél (LK: Sassello Bianco). Dieser Weg setzt sich wiederum - in bescheidenerer Qualität - bis zum Wanderweg in Sassalt (LK: Sassalp) fort.

  Alpe Canaa
  Alpe Canaa, 1.November 2014
Beim einzelstehenden Gebäude im Sattel zwischen Sassalt und Sassalt di là (ex-P.1223), etwas südlich des Wanderweges gelegen, beginnen die Reste einer waagrechten Mulattiera, die zunächst bis zur Piazza di Tremezítt, auf dem Rücken der von Canigee di Sopra (LK: Nagairóm) nach Sassalt di là führt, gelegen. Über diesen Rücken kann auf Wegresten auf- oder abgestiegen werden. Setzt man die Traverse hingegen waagrecht fort, so trifft man - leicht aufsteigend - bald auf erste Fragmente einer Weganlage. Besser geht man jedoch vom Häuschen ex-P.1220 waagrecht in die Flanke, bis man von einer Felswand nach unten abgewiesen wird. Mittels deutlichem Weg gelangt man in eine Rinne, die stark aufsteigend verlassen wird. Nach kurzer einfacher Passage gelangt man an den unteren Rand eines Plattenschildes. Durch diese Felszone führt im Zickzack eine Abfolge von Tacche hinauf. Die als i Sapér bekannte Passage ist zudem mit rund zwei Dutzend alten kurzen Eisenstangen in nahem Abstand gesichert. Dank dieser Stangen kann diese Stelle relativ problemlos überstiegen werden, wenngleich die Tacche zumeist von Erde und Laub zu befreien sind. Danach steigt man nur noch wenig auf und trifft auf ein allmählich deutlicher werdendes Weglein, das nach Querung der von Zucchero herabkommenden Hauptrinne allmählich zur intakten Hütte von Landii aus dem Jahre 1859 absteigt. Es scheint, dass Landii nicht direkt von unten her (Canigee, Castello) erreicht werden konnte. In der Nähe der Hütte ist ein langes Heuseil verankert, das nach Canigee hinabführt. (Sassalt - Landii, 1:00, T5+)

Von Lodano führen zwei unterhaltene Pfad zur Capella del Pedro. Der untere via Capella di Predagrossa, der obere via Sass di Stri und Prèda Bléna. Über Pianel und Soleirón gelangt man nach Mugnèe di Sotto. Die östlich abseits gelegene Häusergruppe ist als Córt di Galïèzz bekannt. An den Ruinen von Córt Préncip vorbei geht man nach Mugnèe di Sopra weiter, dessen nördlicher Teil auch Córt Vég (Corte Vecchio) genannt wird. Über Collo und Piano Rosso erreicht man schliesslich den von Moghegno nach Alpe Confeda führenden offiziellen Wanderweg.

Über die übrigen Zonen des Tales ist bisher nichts bekannt.

Sassalt  
Sassalt, 16.Oktober 2013
 
 
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