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Val della Porta
 



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Recht häufig besuchtes Seitental des Val Verzasca. Eine Fahrstrasse führt bis Costapiana, wo die Parkiermöglichkeiten stark eingeschränkt sind.

Der Talweg führt von der Strassenkehre ca 600m nach Colletta hinüber, wo der gute Pfad über das sehr empfehlenswerte Agriturismo in Odro nach Alpe Bardughè abzweigt. Von Odro nach Alpe Stavascio und Alpe Lòcia sind einstige Routen der Wildheuer durch die Pianca und über die Forcarèla bekannt, Details fehlen bisher. Allerdings liefert die Broschüre des Wildheuermuseums in Odro wertvolle Informationen über die Zone von Pianca, Sass der Alta (P.1882) und Costísc (P.1800) sowie deren Zugänge. Die westlich des Hauptweges nach Odro sich befindenden alten Wege sind beim Val Verzasca selbst erwähnt.

Odro
Agriturismo Odro von Ponte Vecchia di sopra, 24.Oktober 2009

Folgt man dem guten Talweg des Val della Porta weiter, so gelangt man via Morasci (P.860 und ex-P.936) - Sasso dei Larici (ex-P.1054) - Mosciöi (ex-P.1154) und an Sgérbori (P.1189) vorbei nach Rienza, wo wenig ausgeprägte Abzweigungen nach Alpe Stavascio und nach Alpe Lòcia - Alpe Crapia führen. Bald nach Rienza passiert man die Abzweigung über P.1337 zur Alpe Starlarescio. Dieser Pfad ist ab dem Talfluss überwuchert und nicht zu empfehlen. Über Corte di fondo erreicht man die freien Flächen der Alpe Mognora, wo beim oberen Stafel die Capanna Borgna steht.

Von Borgna führt ein guter Pfad über die Forcola ins Valle di Cugnasco. In die übrigen Richtungen führen schwache Trittspuren: Zur Alpe Crapia, auf den Pizzo di Vogorno, über die Bocchetta di Rognói ins Val Carecchio, über die Bocchetta Cazzane zum Rifugio Alpe Lèis im Valle di Moleno, auf die Cima dell'Uomo und weiter über die Bocchetta d'Erbea ins Valle di Sementina, sowie vorbei an P.2069 zur Alpe di Ruscada.

Monte Rosa von Rienza
Monte Rosa von Rienza, 24.Oktober 2009

Zur orografisch linken Talflanke: Verschiedene in der Landeskarte eingezeichnete gute Pfade führen von Vogorno über Ponte Vecchia und Ponte Vecchia di sopra (P.1019) oder von Berzona über Boschetto oder Rodino nach Pozzuoli. Man kann auch via Borzasca di Sotto und Corte dei Metri auf einem nicht mehr häufig genutzen, aber noch erhaltenen Pfad hierher gelangen. In Borzasca di Sotto befindet sich das aufgegebene Lager eines Aussteigers, der Platz gleicht nun einer Müllhalde. Von Interesse ist ausserdem der von Rondino via P.724 nach Lignasca führende Pfad. Er wurde offenbar mit grossem Aufwand im steilen Gelände hergerichtet, verfällt aber mangels Nutzung bereits wieder. Von Pozzuoli kann man über den Rücken via Borzasca di Sopra und Alpe di Foppiana weitergehen und erreicht schliesslich den Sassariente. Auf dem Grat zwischen der Cima di Sassello und dem Sassariente steht eine bekannte alte Steinmauer, die von polnischen Internierten im Zweiten Weltkrieg errichtet wurde.

Mosciöi (1189)
Sgérbori (P.1189), 24.Oktober 2009

Um nach Ticc Lovald zu gelangen, verlässt man die Gebäude von Ponte Vecchia di sopra (P.1019) auf einem anfänglich guten, waagrechten Pfad. Bald wird er schlechter und steigt über einen Rücken nach Pinascio hinab, wo man den Talfluss erreicht. Ohne den Fluss zu überqueren, folgt man ihm, was mit einigen Mühen verbunden ist, denn ein Wegtrassee ist nicht mehr vorhanden. Bei der Höhenkurve 900m dringt man in die auf der Landeskarte gut sichtbare Rinne ein, über der Ticc Lovald liegt. Bereits nach etwa 40 Metern verlässt man sie wieder, um über eine felsige Passage auf den Sporn zu steigen, der die Rinne vom Talfluss trennt. Auf der ausgesetzten Rippe findet man nun wieder ein Wegtrassee vor, das sich steil in die Höhe windet und bald die Ruine von Ticc Lovald erreicht. Unweit findet man überraschend einen recht gut sichtbaren Pfad vor, der zuerst waagrecht, später etwas ansteigend zu einer Stelle etwa 30m unterhalb P.1153 am Talfluss führt. Man überquert den Fluss und folgt ihm zu P.1153 (schöner Wasserfall). Über einfache Hänge gelangt man durch Buchenwald hindurch nach Rienza. In der Gegenrichtung nicht immer offensichtlich.

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