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Val Bregaglia - rechts der Mera




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Die beschriebene Region umfasst den orografisch rechten Teil des Val Bregaglia einschliesslich des Schweizer Oberlaufs. Die orografisch linke Seite sowie das angrenzende Valle San Giacomo sind separat beschrieben.

Val Maroz  
Val Maroz, 1.August 2013  
Man gelangt ins Alpascela indem man vom Septimer-Weg etwas oberhalb von Maroz Dora abzweigt und einer Mulattiera folgt. Durch eine breite, lange schneegefüllte Rinne unmittelbar östlich von P.2438 kann man zur grossen Stallruine von Alpascelin hinaufgelangen. Es existieren auch diverse andere Durchstiegsmöglichkeiten im Felsriegel um P.2438. Eine Traverse vom Alpascela via Bleis dal Sasc und den Pass da lan Traversa in die Zone ob Maloja ist den Jägern bekannt. Das sanfte Val Maroz wird alpwirtschaftlich genutzt und von Wanderwegen durchzogen. An verschiedenen Stellen findet man Ruinen, so beispielsweise am Lägh pit da la Duana und in Magnocca. Ob Löbbia führt ein Pfad nach Alp Lizun und weiter nach Plan Sura, Details fehlen. Von Roticcio führt ein offizieller Wanderweg durch das Val Furcela ins Val da Cam.

In Sletna ob Vicosoprano befindet sich das ungewöhnlich stattliche und renovierte Gebäude eines Hofes. Der in der Landeskarte verzeichnete Zugangsweg ist zwar existent und mit sehr verblassten offiziellen Markierungen versehen, aber alles andere als ausgeprägt. Alternativ gelangt man auf einem unterhaltenen Pfad von Carbunaira (P.1393) nach Sletna. Weitere Zugänge existierten einst von La Giorgia (P.1696) und vom Bosch de la Muscinela (Höhenkurve 1500m des Wanderweges Vicosoprano - Sdarva). Die beiden letzteren werden nicht mehr unterhalten und sind kaum noch sichtbar. Gemäss der Siegfriedkarte existierte oberhalb von Sletna die Alpe Larecc. Heutzutage ist nur der Flurname in den Karten erhalten. Über den Zustand der einstigen Weganlage Sletna - Larecc - Zocheta ist bisher nichts bekannt.

  Ren
  Ren, 24.Juli 2013
In Zocheta kommt der nicht verzeichnete, aber gepflegte und im Sommer gemähte Pfad von Albirun nach Sdarva hindurch. Dort, wo er auf ca 1830m vom Pfad Albirun - Castel abzweigt, führt auf der anderen Seite eine eher undeutliche Spur zur Ruine von Albirun d'Sura (ca 1815m). Der von hier nach Rüchén führende Pfad wird wegen einer Rutschung in der Nähe der einstigen Gemeindegrenze kaum mehr benutzt, ist aber noch begehbar. Rüchén seinerseits kann von Moiam (das am Bach Valèr liegt, ex-P.1653) oder aber auf einem steilen direkten Pfad via Fraggia (P.1679) erreicht werden. Von Fraggia, wie auch vom grossen Gebäude bei ex-P.1591 unterhalb von Fraggia führten einst direkte Pfade durch die Zone Cräp la Crusc nach Motta (P.1705), nach Bürdagh (ca 1600m) und nach Pensa (P.1475). Details hierzu fehlen.

Von Zocheta führt ein von den Jägern leidlich unterhaltener Pfad waagrecht über Castel und Planac nach Mungat. Er ist in manchen Abschnitten undeutlich und eher mühsam zu begehen. Deutlich ist hingegen der von Ren über Vest und Giöch heraufkommende Pfad, der bis Rüchén oder Planac führt. Die nach Ren führende Zugänge sind allerdings allesamt eher undeutlich und selten benutzt: Am besten erhalten scheint der Zugang von Soglio via Murenga, Nalghen (ex-P.1449) und Parlongh d'Sura (P.1458). Doch auch hier behindert im Sommer die spriessende Vegetation die Wegsuche. Über die alternativen Zugänge sind keine Details bekannt, sie führten von Parlongh via Parlongh d'Sura; von Caccior via Tubladel und Tubladel d'Sura (P.1210) nach Murenga; von Tumblèr oder Tombal via Nalghen (ex-P.1449) und von Sciollar (P.1731) via Bigiun oder direkt. Die oberhalb von Ren gelegenen Gebäude bei P.1703 sind als Lüscetta bekannt. Der von Tombal via Sciollar und Lüscetta nach Vest führende Pfad ist nicht überall deutlich, aber zumeist noch erkennbar, ausgenommen bei der Querung des Agua da la Chisturna (ex-P.1788) oberhalb Lüscetta (P.1703). Statt über Lüscetta konnte man einst auch waagrecht via Fraggia d'Zott, die Ruine bei der Höhenkurve 1800m, nach Vest gehen.

Dair  
Dair, 26.Juli 2013  
Der ab Tombal via Plän Vest, Löbbia und Cadrin bis Plan Lo führende Wanderweg ist offiziell markiert und viel begangen. Kaum je besucht sind hingegen die Ruinen von Brüsciä und Cascinaccia (ex-P.1963 ob Plän Vest), obwohl nur unweit vom Wanderweg entfernt. Cascinaccia ist auch durch direkte, nicht verzeichnete Pfade mit Plän Vest und Brüsciä verbunden. Von Cascinaccia führen die Reste eines Pfades in die Weiden von Cambun.

Von der Kehre ca 1220m der Strasse Soglio - Tombal führen die anfangs sehr undeutlichen Reste eines Pfades nach Lan Bügna, das noch landwirtschaftlich genutzt wird. Beim obersten Gebäude, P.1493, beginnen sporadische Wegspuren über einen Sporn hinauf zur Ruine von Tubladac. Deutlicher sind die Wegreste von hier durch die steile Zone Cräp lan Puntella hinüber nach Plan Vest. Lan Bügna kann auch von der Brücke bei P.1147, verschiedene Gebäude passierend, erreicht werden. Die Gebäude unmittelbar westlich der Brücke P.1147 sind als Curtinac d'Zott bekannt. Oberhalb, westlich des Drögh Grand, befindet sich Curtinac d'Zura, so dass die Angabe der Landeskarte betreffend des Namens "Curtinac" zumindest unpräzise ist.

  Mulattiera Val Zernone
  Mulattiera Val Zernone, 21.April 2016
Eine Naturstrasse führt von Soglio über Cüa bis zu einem Antennenmast in der Nähe der Bergstation der aufgegebenen Standseilbahn der Kraftwerke. Der abkürzende Wanderweg ist erhalten und offiziell markiert. Er führt weiter über Pensa, Dair, Vest und Leira bis auf den Pass da la Prasgnola. Von Castasegna führt ein alternativer, eher wenig begangener offizieller Wanderweg via Castaccio (Caslac), Dasciun, Pälza und Mot dal Maröl ebenfalls nach Pensa. Begibt man sich bei den ersten Gebäuden von Dair hinauf zum Wald, so trifft man auf inoffiziell markierte Wegreste, die nach Cävi hinaufführen. Der von Leira herüberkommende Pfad nach Cävi ist eher in bescheidenerem Zustand. Leira war einst mit dem italienischen Malinone durch einen Pfad verbunden, Details fehlen. Heutzutage geht man höchstens noch von Leira hinauf zum italienischen Passo del Turbine.

Der italienische Teil des Val Bregaglia ist deutlich interessanter. Für weitergehende Erkundungen empfiehlt sich die Hinzuziehung der IGM-Karte aus den 1930er Jahren, die für die weiteren Beschreibungen vorausgesetzt wird: Vom Ortsteil Dogana von Villa di Chiavenna gelangt man via Guaita auf einer schönen und interessanten Mulattiera nach Sommasaccio. Hier kreuzt die vielbegangene Via Bregaglia von Soglio nach Savogno. Über einen offiziell markierten und gepflegten Wanderweg kann man via Ragone, Pra la Fede, Preginal und Malinone ins sehenswerte Sciucco gelangen. Etwas oberhalb Preginal führt eine alte Mulattiera direkt nach Sciucco, ohne Malinone zu berühren. Sowohl von Malinone als auch von Sciucco kann man ohne besondere Schwierigkeiten auf den Passo del Turbine weitergehen. In der Nähe von P.2037 existierte früher die Abzweigung zu den Ruinen von Gualdo, die einst auch von Cassinaccia erreicht werden konnten, Details fehlen.

Gualdo  
Gualdo, 27.Juli 2013  
Von Villa di Chiavenna gelangt man auf hochinteressanter, offiziell markierter Mulattiera durch senkrechte Wände via Montesetto zur Via Bregaglia in Galleggione. Wenig begangene Pfade, die aufgespürt werden müssen, führen durch Vegetation nach Ragone. Noch anspruchsvoller ist es den alten direkten Pfad via Al Mot di sotto hinauf nach Preginal zu finden; in der Vegetationsperiode empfiehlt sich der Umweg via Ragone. Um nach Al Mot di sopra zu gelangen sollte man via Preginal gehen; der Zugang von Al Mot di sotto ist wegen krautiger und dorniger Vegetation kaum mehr verfolgbar. Schliesslich wird von Jägern eine nicht einfach aufzuspürende und selten begangene Route von Al Mot di sopra nach Sciucco freigehalten. Sie mündet bei P.1700 in die Mulattiera von Preginal. Eine Verbindung von Al Mot di sopra nach Cassinaccia ist überliefert, doch fehlen Informationen.

Bei der Traverse über den Rio Zernone an der Mulattiera Villa di Chiavenna - Montesetto zweigt ein offiziell markierter Weg nach Calestro ab. Beim Aufstieg dorthin, nämlich im Hintergrund der Schlucht des Rio Zernone nimmt das geschulte Auge verfallene Reste eines Weges wahr, die dem Rio Zernone folgen und möglicherweise nach Al Mot führten. In Calestro mündet die grosszügige Mulattiera von Ponteggia via Frescarola. Die im unteren Teil dieser Mulattiera vorhandene Alternative ab Villa di Chiavenna wird kaum mehr begangen und verwächst zusehends. Bei der nach Westen ausholenden Kehre zweigt die Via Bregaglia zur Malga del Togne (P.925 IGM) ab. Zwischen den Häusern von Frescarola beginnt - mit einem Hohlweg zwischen alten Weidenmäuerchen hindurch - der alte, gut erhaltene Weg nach Canto. Rund 5 Minuten vor Canto setzt eine nur leicht ansteigende Traverse nach Mot Freddo (P.1469 IGM) an, wo der direkte, mit roten Punkten markierte Weg von Calestro via Foina heraufkommt. In Mot Freddo umgeht man einen ausgedehnten Ginsterbestand östlich und trifft auf die Wegfortsetzung ins aussichtsreiche Cassinaccia. (Villa di Chiavenna - Rio Zernone - Calestro - Foina - Mot Freddo - Cassinaccia 3:00, T3 oder Ponteggia - Frescarola - Canto - Mot Freddo - Cassinaccia 3:30, T3)

  Sentiero Lisciander
  Sentiero Lisciander, 30.Juli 2013
Steigt man von den westlichsten, hergerichteten Gebäuden von Cassinaccia etwas an, so trifft man auf den Beginn des alten traversierenden Pfades nach Malga del Lisciander. Er ist rot markiert und windet sich in interessanter, luftiger Routenführung zwischen den Abgründen hindurch. Bei den nordöstlichen Gebäuden von Cassinaccia führt eine breite Mulattiera zuerst waagrecht, dann fallend zum Rio Mola (P.1633 IGM), wo sie abrupt endet. Einst wurde von hier das Wasser nach Cassinaccia hinaufgetragen. An jener Stelle, wo die Mulattiera in das Gefälle übergeht, setzt ein nur mässig deutlicher Pfad an, der ebenfalls zum Rio Mola führt, ihn jedoch deutlich höher erreicht. Hier tritt man in die abweisende, plattige Welt des Valle Mola ein: Bleibt man orografisch rechts des Rio Mola kann man zur Ruine von Mola (P.1965 IGM) gelangen, wo es möglicherweise Weiterwege gegen oben gibt. Überschreitet man hingegen den Rio Mola so klettert man über einige Grasbänder zu einem grossen, schon von weitem sichtbaren Mauerrest einer einstigen Treppen mitten in der abweisenden Platten- und Schrofenflucht. Nach einer kurzen Kletterstelle (III-) gelangt man an den Beginn einer neuen langen Kette, welche geradewegs nach oben zu einer Baumgruppe führt, wo die Ausgesetztheit wieder abnimmt. Hinter der Baumgruppe geht man nach links durch und erreicht ein nach rechts durch eine senkrechte Wand wegziehendes Bändchen, welches in einen Felsspalt hinter einer Felsnadel führt. Über eine natürliche Brücke wird der Sattel hinter der Nadel erreicht. Im nun erreichten gutmütigen Wald traversiert man waagrecht nach rechts, wobei nur am Anfang Schnittspuren vorhanden sind. Bald erreicht man am Fuss einer weiteren Felswand eine Ruine, ca 1820m. Die Rekognoszierung musste an dieser Stelle aus Zeitmangel abgebrochen werden. Vermutlich kann man von hier sowohl nach Gualdo als auch nach Al Mot di sopra gelangen. (Cassinacia - Valle Mola - Ruine ca 1820m 1:00, T6-/III-)

Malga del Lisciander  
Malga del Lisciander, 30.Juli 2013
 
 
Zu den Zugängen nach Lisciander und Ramascio: Anders als man annehmen könnte erfolgt auch der Haupt- und einfachere Zugang nach Ramascio via Lisciander: Die Via Bregaglia verläuft von der Malga del Togne (P.925 IGM) via P.982 und P.841 nach Savogno. Wenige Meter vor ihrem höchsten Punkt bei P.982 zweigt eine sichtbare Spur, markiert mit roten Doppelpunkten, ab. Man folgt der nicht immer ausgeprägten, oftmals aber sehr interessanten Weganlage durch sehr unübersichtliches, stark strukturiertes Gelände via Lisciander d'Zott (P.1524) zur Ruine der Malga del Lisciander. Dort, wo der Weg verschwunden ist, orientiere man sich an den allmählich verblassenden Farbmarkierungen. Insbesondere im Abstieg ist die Route unmittelbar unterhalb Lisciander d'Zott sehr schwierig aufzufinden. Vermutlich gab es an mindestens zwei Stellen Verbindungen vom Lisciander-Weg nach Monte Rosa, Details fehlen. Oberhalb der Malga del Lisciander setzen sich Weg und Markierungen durch steiles Gelände fort und erreichen den Brunnen und die geschlossene Jägerhütte von Ramascio (Malga del Togne - Malga del Lisciander - Ramascio 2:30, T4). Verbindungen von Lisciander nach Casinaccio und Canto sind überliefert, doch ist dazu nicht genaues bekannt. Das Gelände erscheint abweisend.

Von San Antonio am Talweg des Valle del Acqua Fraggia führt eine offizielle Markierung via die Ruinen P.1337 und P.1340 zur Wiese von Monte Rosa. An der Oberkante der Wiese entdeckt man eine rote Farbmarkierung in Form von Doppelpunkten. Sie führt über den Rücken in einen Sattel mit einer weiteren Ruine. Der Rücken wird hier felsig und steilt sich enorm auf; es ist zunächst keine Wegfortsetzung und keine Markierung erkennbar. Man packt den Aufschwung 3 Meter links des Rückens an und entdeckt Reste von Wegkehren. Sobald man rund 10 Meter an Höhe gewonnen hat bleibt man der Kante treu und klettert direkt hinauf (schwache Reste von Kunstbauten). Nach einer Abfolge von teilweise plattigen Bändern gelangt man in einfaches Gelände und verfolgt den Rücken auf einer Wegspur bis zum nächsten Sattel. Hier geht man auf einem Weglein in die Flanke nach rechts hinein, verliert etwas Höhe und gelangt schliesslich an eine breite, grasige Rinne, wo urplötzlich wieder Markierungen auftauchen. Durch die Rinne steigt man in den dritten Sattel, unmittelbar unterhalb Ramascio. Der letzte Aufschwung kann entweder entlang der Kante erklettert werden (einfachere Umgehungen knapp rechts) oder durch den ostseitigen Wald steil umgangen werden (San Antonio - Monte Rosa - Ramascio 2:30, T5/II). Im Wald nordwestlich Ramascio befindet sich die Ruine P.1792. Vermutlich gab es von hier eine Verbindung nach Linciuro im Valle del Acqua Fraggia, Details fehlen.

  Acqua Fraggia
  Acqua Fraggia, 30.Juli 2013
Über die nicht erwähnten Zonen des Valle del Acqua Fraggia sowie die Zone Corbia/Al Mot ist bisher nichts bekannt.

Von Cranna an der Via Bregaglia führt ein offiziell markierter Wanderweg bis zur sehr schön gelegenen Alpe Casarisc (P.1360 IGM), im oberen Teil sind die Markierungen ziemlich verblasst. Via den oberen Stafel (P.1870 IGM) ging es einst weiter zum Passo d'Avero und ins Valle San Giacomo, Details dazu fehlen. Bei der Höhenkurve 1120m im Aufstiegsweg findet man eine alte abzweigende Markierung, die allmählich verblasst. Sie führt zu den obersten Ruinen von Oraccio (P.1275 IGM). Bei den untersten Ruinen, ca 1140m, beginnt die Traverse durch vier Täler (Valle Pluviosa, Valle Fontana, Valle Fontanella, Valle Perandone) hinüber nach Alpe Perandone (LK: Perendone, P.1300 IGM). Diese Alp wurde vor langer Zeit aufgegeben, als ein Bergsturz Teile der Alp und den Hauptzugangsweg von San Carlo mit sich riss ("Rovina di Perandone"), vgl. Signatur der LK. Über den Aufstieg von Prosto via Grumei nach Perandone ist bislang nichts bekannt.

An der Via Bregaglia zweigen wenig östlich Pianazzola mehrere Wege ab, die alle ins gepflegte Pian Forzin (P.808 IGM) führen. Über die Rippe ob der geschlossenen Jägerhütte führt eine steile Wegspur. Bei der Höhenkurve 920m verlässt man die Rippe und traversiert auf einem recht ausgeprägten Weglein mit verblassenden roten Punkten nach Nordosten und quert das wenig ausgeprägte Valle Rossa. Danach führt der Weg rasch in wildes, sehr steiles Gelände und überwindet klettersteigartig (viele neue Drahtseile) abweisende Felspassagen bis zu einem aussichtsreichen Sporn. Hier beginnt eine einfachere Querung in den Grund des Valle Dragonero und schliesslich (erneut mit Drahtseilen gesichert) der Aufstieg zur Hütte von Perandone inferiore (P.1118 IGM), wo die Markierung endet. Die einstigen Weideflächen von Perandone sind vom Wald eingenommen, die Wege weitgehend verschwunden. Weglos, doch ohne Probleme gelangt man wiederum zur Alpe Perandone. Wird diese Route im Abstieg begangen, so suche man unbedingt das Gebäude von Perandone inferiore, wo Weg und Markierung beginnen. (Pianazzola - Pian Forzin - Alpe Perandone 2:30, T4+)

Von den westlichen Ruinen in Perandone verzeichnen die Karten einen Pfad hinauf nach Mottola. Anlässlich einer Rekognoszierung 2016 war dieser nicht auffindbar. Ebenso unbekannt bleibt vorläufig die Traverse Brighecci - Mottola - Cascina Alta (P.1686 IGM). Indessen führt ein guter Pfad von Perandone zuerst waagrecht, dann absteigend ins Valle Dragonero. Nach Passage desselben führt das gute Trassee durch einen steilen Hang auf einen ausgeprägten Sporn. Auf diesem angelangt ist keine Wegfortsetzung sichtbar. Man steigt geradewegs den wenig steilen Sporn hinauf. Gelangt man an eine Plattform (Carbonaie, Köhlerplatz) ist man wenige Meter zu hoch. Links hinein geht man (einzelne sehr verblasste rote Markierungen) in eine bewaldete Mulde, über die man erst geradewegs, später nur leicht links haltend (sporadisch Wegreste, insbesondere im Umfeld einer ehemals gefassten Quelle) nach Gualdo ansteigt. Im Abstieg ohne Ortskenntnis nicht ratsam. (Alpe Perandone - Valle Dragonero - Gualdo 1:15, T4)

Wenig ob dem gepflegten Gualdo erreicht man den offiziellen Wanderweg Pianazzola - Dalò - Lagünc (LK: Agoncio) - Brighecci (P.1739) - Crespallo, womit man das Valle San Giacomo erreicht. Über die Verbindung Perandone - Dosso della Marcia (P.1251) - Lagünc ist bisher nichts bekannt.

Valle Mola  
Valle Mola - Sentiero Gualdo, 21.April 2016
 
 
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Val Bregaglia - links der Mera

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